Aneta
Aneta
Immobilien-Expertin
🌙

Richtig heizen – Wärme mit Weitsicht

Richtig heizen – Wärme mit Weitsicht

Heizen gehört zu den grössten Energiefressern im Haushalt. Rund zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs gehen auf das Konto der Raumwärme. Wer richtig heizt, senkt die Nebenkosten deutlich, erhöht den Wohnkomfort und schont gleichzeitig die Umwelt. Entscheidend sind dabei nicht nur die Heiztechnik oder die Dämmung einer Liegenschaft, sondern auch das persönliche Verhalten. Wann die Heizung in Betrieb gehen sollte Ob und wann eine Heizung eingeschaltet wird, hängt stark vom Gebäudetyp ab. Ältere Häuser verlieren Wärme rascher als moderne Bauten. In einem Altbau braucht es meist schon bei rund 15 bis 17 Grad Aussentemperatur eine Heizung, um ein angenehmes Wohnklima zu halten. Bei Gebäuden aus den 1980er- und 1990er-Jahren liegt der Richtwert etwas tiefer. Neubauten und Minergiehäuser kommen durch bessere Isolation oft mit 12 bis 14 Grad aus, bevor die Heizung anspringt. In Passivhäusern genügen manchmal schon 9 bis 11 Grad, da die Bauweise selbst für einen Grossteil der Wärme sorgt. Solche Zahlen sind keine fixen Regeln. Sie dienen lediglich als Orientierung. Das eigene Wohlbefinden bleibt entscheidend. Wer leicht friert, darf die Heizung selbstverständlich früher einschalten – sollte sich aber bewusst sein, dass jeder zusätzliche Heizgrad spürbare Kosten verursacht. Optimale Temperaturen in den Wohnräumen Nicht jeder Raum braucht dieselbe Wärme. In Wohn- und Esszimmern genügen in der Regel 20 Grad, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Kinderzimmer dürfen leicht wärmer sein, rund 21 Grad gelten als ideal. Im Schlafzimmer schläft man besser, wenn es etwas kühler ist – 17 bis 18 Grad reichen völlig aus. Im Bad darf es mit 22 Grad etwas behaglicher sein, vor allem am Morgen. Wer die Heizung in weniger genutzten Räumen wie Korridor oder Abstellraum tiefer einstellt, senkt den Energieverbrauch ohne Komfortverlust. Wichtig ist, dass die Temperatur im gesamten Gebäude nicht zu stark schwankt, da sich sonst Feuchtigkeit bildet und Schimmel entstehen kann. Sparen durch bewusstes Heizen Schon ein Grad weniger Raumtemperatur reduziert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent. Über eine Heizperiode gerechnet, kann das mehrere Hundert Franken Unterschied bedeuten. Gleichzeitig sinkt der CO₂-Ausstoss. Wer also lieber einen Pullover anzieht, statt die Heizung höher zu drehen, handelt wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Viele Haushalte überheizen ihre Räume unbewusst. Das geschieht oft aus Gewohnheit oder weil die Heizkörper falsch eingestellt sind. Moderne Thermostatventile helfen, die Temperatur exakt zu regeln. Auch digitale Heizsysteme, die über Sensoren gesteuert werden, können den Energieverbrauch speditiv optimieren. Häufige Fehler beim Heizen Ein klassischer Irrtum besteht darin, Fenster den ganzen Tag gekippt zu lassen. So entweicht laufend Wärme, ohne dass ein richtiger Luftaustausch stattfindet. Besser ist es, mehrmals täglich kurz und kräftig zu lüften – alle Fenster weit öffnen, nach wenigen Minuten wieder schliessen. Das sorgt für frische Luft, ohne dass die Räume stark auskühlen. Ein weiterer Fehler liegt im kompletten Abschalten der Heizung tagsüber. Wenn die Räume zu stark auskühlen, braucht das System am Abend deutlich mehr Energie, um sie wieder auf Temperatur zu bringen. Eine gleichmässige, leicht reduzierte Heizleistung über den Tag verteilt spart langfristig mehr Energie. Oft stehen auch Möbel oder Vorhänge direkt vor den Heizkörpern. Dadurch kann sich die Wärme nicht richtig verteilen, und die Heizleistung sinkt. Radiatoren sollten frei bleiben, damit die Luft zirkulieren kann. In der kalten Jahreszeit lohnt es sich ausserdem, Rollläden und Vorhänge nach Einbruch der Dunkelheit zu schliessen. So bleibt mehr Wärme im Raum, insbesondere bei älteren Fenstern mit geringerer Isolationswirkung. Heizverhalten und Mietrecht Für Mietwohnungen gilt: Eine Liegenschaft muss so ausgestattet sein, dass sie ausreichend beheizt werden kann. Das Mietrecht sieht eine Temperatur von rund 20 Grad als angemessen für Wohnräume. Kann eine Wohnung diese Werte trotz regulärer Heizung nicht erreichen, liegt ein Mangel vor. In diesem Fall darf die Mietpartei eine Mängelrüge einreichen – idealerweise schriftlich und eingeschrieben. Dabei ist zu beachten, dass die Heizkosten in der Regel über die Nebenkostenabrechnung an die Mietenden weitergegeben werden. Wer also überdurchschnittlich viel heizt, bezahlt auch mehr. Eigentümerinnen und Eigentümer können hier durch klare Kommunikation und regelmässige Wartung der Heizsysteme Transparenz schaffen und Missverständnisse vermeiden. Wartung und Effizienz – Verantwortung der Eigentümerschaft Eine gut gewartete Heizungsanlage arbeitet effizienter und verursacht weniger Störungen. Dazu gehört das regelmässige Entlüften der Heizkörper, das Prüfen des Wasserdrucks und eine fachgerechte Kontrolle des Brenners oder der Wärmepumpe. Eigentümerinnen und Eigentümer sollten allfällige Wartungsarbeiten speditiv durchführen lassen, um unnötigen Energieverlust zu verhindern. Bei älteren Anlagen kann sich ein Ersatz lohnen. Moderne Systeme wie Wärmepumpen oder Hybridlösungen nutzen Energie gezielter und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Auch der Einbau von Smart-Home-Steuerungen oder Raumthermostaten kann den Verbrauch weiter senken. Fazit – Wärme mit Augenmass Richtiges Heizen bedeutet, Komfort und Effizienz in Einklang zu bringen. Mit einer durchdachten Temperatursteuerung, regelmässigem Lüften und dem Vermeiden typischer Fehler lässt sich viel Energie sparen, ohne dass der Wohnkomfort leidet. Wer zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen kennt und seine Heiztechnik in Schuss hält, profitiert von tiefen Nebenkosten und einem angenehmen Raumklima. Eine Liegenschaft, die effizient beheizt wird, behält langfristig ihren Wert – und trägt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen bei.

Stabile Preisentwicklung im Schweizer Wohnimmobilienmarkt

Stabile Preisentwicklung im Schweizer Wohnimmobilienmarkt

Im Jahr 2025 zeigt sich der Markt für Wohnimmobilien in der Schweiz weiterhin robust. Laut einer Analyse von UBS haben sich die Preise für Wohneigentum im zweiten Quartal um rund 0,9 % gegenüber dem Vorquartal erhöht – auf Jahresbasis ergibt sich ein Zuwachs von etwa 3,7 %. Damit befinden sich Eigentümer in einer Ausgangslage, in der sowohl Nachfrage als auch Preisniveau solide sind. Gleichzeitig wirkt das tiefe Zinsumfeld als Rückenwind für Käufer und Verkäufer – ein Umstand, der für viele die zentrale Frage aufwirft: «Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Verkauf?» Nachfragehoch trifft begrenztes Angebot Die Gründe für den anhaltenden Aufwärtstrend sind vielschichtig. In den grossen Städten und Agglomerationen bleibt die Nachfrage stark – Arbeitswege sind kurz, Verkehrsanbindung gut und Freizeitangebote zahlreich. Gleichzeitig ist das Angebot nach wie vor knapp: Neubauten verzögern sich wegen steigender Baukosten, Fachkräftemangel und regulatorischer Hürden. Hinzu kommt, dass Eigentümer zunehmend an ihrer Liegenschaft festhalten – wodurch das frei verfügbare Angebot weiter sinkt. Auch die Finanzierung trägt zur Dynamik bei: Hypotheken bleiben günstig, begünstigt durch das sehr tiefe Leitzinsniveau. Für Eigentümer heisst das: Wer heute verkauft, trifft auf einen Markt mit günstigen Rahmenbedingungen. Doch es bleibt kein Automatismus – denn Standort, Zustand und Ausstattung zählen mehr denn je. Regionale Unterschiede klar erkennbar Der Preisauftrieb zeigt sich nicht überall gleich stark. In Premiumlagen – etwa in den Metropolregionen Zürich, Basel oder Genf – sowie in beliebten Ferienregionen steigt die Nachfrage weiterhin überdurchschnittlich. Laut Marktbericht von Julius Bär lagen die Zuwächse dort bei bis zu 6 %. Demgegenüber stagnieren die Preise in peripheren Gebieten mit schwächerer ÖV-Anbindung und geringerer Nachfrage. Für Eigentümer bedeutet das: Der optimale Verkaufszeitpunkt hängt stark von Lage, Erreichbarkeit, Objektqualität und Marktsegment ab. Eine Liegenschaft in zentraler oder begehrter Lage profitiert derzeit klar stärker als eine Immobilie in Randlage. Wichtige Trends beeinflussen den Markt Vier Faktoren prägen den Markt aktuell: Eigentumswohnungen gewinnen an Bedeutung.  In urbanen Gebieten bevorzugen Käufer zunehmend Eigentumswohnungen gegenüber Einfamilienhäusern – sie sind erschwinglicher, pflegeleichter und passen besser zu modernen Lebensstilen. Nachhaltigkeit rückt in den Fokus.  Energieeffizienz, moderne Heizsysteme, Photovoltaik und gute Dämmung werden für Käufer immer wichtiger. Solche Merkmale steigern die Attraktivität beim Verkauf. Demografischer Wandel.  Obwohl eine grosse Verkaufswelle älterer Eigentümer erwartet wurde («Silver Tsunami»), zeigt sich: Viele bleiben in ihrer Liegenschaft oder übergeben sie innerhalb der Familie. Ein Überangebot ist derzeit nicht absehbar. Politische Rahmenbedingungen.  Anpassungen wie die mögliche Abschaffung des Eigenmietwerts oder neue Steuern auf Zweitwohnungen könnten mittelfristig Einfluss auf Kauf- und Verkaufsentscheidungen haben. Ausblick Q4 2025: Chancen und Risiken Für das Schlussquartal erwarten Analysten ein moderates weiteres Wachstum der Preise – geschätzt +2 % bis +4 % gegenüber dem Vorjahr. In Toplagen könnte der Zuwachs darüber hinausgehen. Chancen: In gefragten Regionen trifft Verkaufsbereitschaft auf starke Nachfrage. Objekte mit guter Infrastruktur oder nachhaltiger Ausstattung haben klare Marktvorteile. Risiken: Sollten die Zinsen unerwartet steigen, könnte die Nachfrage abkühlen. Steuerliche oder regulatorische Änderungen können Strategie und Timing beeinflussen. In Randlagen besteht das Risiko stagnierender oder leicht sinkender Preise. Fazit und Handlungsempfehlung Der Schweizer Wohnimmobilienmarkt zeigt sich 2025 robust und bietet insbesondere Eigentümern in zentralen, gut angebundenen Lagen attraktive Chancen. Wer über einen Verkauf nachdenkt, sollte: Lage und Objektqualität kritisch prüfen (Zentralität, ÖV-Anbindung, Zustand, Energieausweis) Triggerpunkte definieren (attraktives Preisniveau, steuerliche oder regulatorische Veränderungen) Marktmonitoring aktiv betreiben (Zinsen, regionale Indizes, steuerliche Entwicklungen) Auf professionelle Bewertung und Vermarktung setzen – ein erfahrener Makler kann helfen, den optimalen Zeitpunkt zu treffen Für Eigentümer in stark gefragten Lagen gilt: Jetzt könnte ein günstiger Moment sein, aktiv zu werden. Wer in Randlagen agiert, sollte die Zeit nutzen, um durch Sanierungen oder nachhaltige Upgrades die Vermarktungschancen zu verbessern.

Eigenheim-Finanzierung in der Schweiz ist erneut günstiger

Eigenheim-Finanzierung in der Schweiz ist erneut günstiger

Die jüngste Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat den Hypothekarmarkt kräftig in Bewegung gebracht. Wer heute eine Liegenschaft erwerben oder eine bestehende Hypothek erneuern möchte, profitiert von spürbar tieferen Finanzierungskosten. Besonders Festhypotheken sind so attraktiv wie seit Jahren nicht mehr. Doch nicht alle Finanzierungsmodelle profitieren gleichermassen von diesem Rückgang. Festhypotheken deutlich günstiger Die Senkung des SNB-Leitzinses hat zu sinkenden Kapitalmarktzinsen und damit auch zu tieferen Hypothekarzinsen geführt. Der aktuelle durchschnittliche Richtzinssatz für eine zehnjährige Festhypothek liegt bei rund 1,77 Prozent – Ende März waren es noch 1,92 Prozent. Auch fünfjährige Festhypotheken sind günstiger geworden und notieren bei etwa 1,40 Prozent. Auf den ersten Blick mögen diese Unterschiede gering erscheinen, doch über eine Laufzeit von zehn Jahren ergeben sich Einsparungen von mehreren zehntausend Franken. Wettbewerb zwingt Banken zu besseren Konditionen Banken geraten durch die gesunkenen Zinsen und die damit verbundenen geringeren Margen zunehmend unter Druck. Viele Institute verbessern daher ihre Hypothekarangebote, um mehr Volumen abzuschliessen. Für Eigentümer und Kaufinteressenten ergibt sich dadurch ein grösseres Sparpotenzial. Wer gut verhandelt oder über einen Hypothekenvermittler abschliesst, kann deutlich unter den publizierten Richtzinsen landen. Für eine fünfjährige Festhypothek wurden kürzlich Zinssätze von nur 1,00 Prozent erzielt – statt der offiziell angegebenen 1,40 Prozent. Bei einer grösseren Finanzierung kann das eine Ersparnis von über 15’000 Franken bedeuten. Saron-Hypotheken profitieren nicht weiter Im Gegensatz zu Festhypotheken profitieren Saron-Hypotheken nicht direkt von der Zinssenkung. Obwohl der Saron-Satz teilweise im negativen Bereich liegt, ist bei null Prozent Endstation. Vertragsrechtlich gilt ein Mindestwert von null Prozent, zu dem die Bank ihre Marge addiert. Diese Regelung schützt die Banken – insbesondere, da Hypotheken häufig über Spareinlagen refinanziert werden. Der erhoffte Vorteil durch mögliche Negativzinsen entfällt somit für Hypothekarnehmer. Jetzt handeln und sparen Wer sich jetzt für eine Festhypothek entscheidet, profitiert nicht nur von historisch tiefen Zinsen, sondern auch vom zunehmenden Wettbewerb unter den Banken. Es lohnt sich, Angebote zu vergleichen, den eigenen Finanzierungsbedarf genau zu analysieren und gezielt zu verhandeln. Eine gute Vorbereitung reduziert die monatliche Belastung und spart langfristig hohe Beträge. Fazit: Jetzt aktiv werden Die aktuelle Marktlage bietet eine seltene Gelegenheit. Festhypotheken sind so günstig wie seit Jahren nicht mehr, während die Saron-Variante ihre Tiefstgrenze erreicht hat. Jetzt gilt es, zu handeln und sich attraktive Konditionen zu sichern. Wer clever vergleicht und geschickt verhandelt, macht den Traum vom Eigenheim nicht nur wahr – sondern auch bezahlbar.

Preisanstieg für Eigenheime beschleunigt sich

Preisanstieg für Eigenheime beschleunigt sich

Die wirtschaftlichen Unsicherheiten der letzten Monate zeigen klare Auswirkungen auf den Schweizer Immobilienmarkt. Besonders spürbar ist dies bei Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum, deren Angebotspreise erneut kräftig angezogen haben. Der Wunsch nach Stabilität und Sicherheit treibt viele Interessenten verstärkt in Richtung Eigenheim – eine Entwicklung, die sich in aktuellen Marktanalysen eindrucksvoll widerspiegelt. Aktuelle Preisentwicklung im Überblick Im März 2025 stiegen die Angebotspreise für Einfamilienhäuser gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent. Auch Eigentumswohnungen legten zu, wenn auch moderater, mit einem Anstieg von 1,0 Prozent. Der Kaufindex von ImmoScout24, erstellt in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI, zeigt deutlich, dass Anbieter ihre Preisvorstellungen angehoben haben. Die fortschreitende Unsicherheit über die globale wirtschaftliche Entwicklung verstärkt diese Tendenz zusätzlich. Einfluss der Hypothekarzinsen und geopolitischen Lage Zwei zentrale Faktoren beeinflussen die derzeitige Preisdynamik: Sinkende Hypothekarzinsen: Die Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank hat Hypotheken wieder erschwinglicher gemacht. Erste Stimmen erwarten sogar weitere Zinssenkungen im Verlauf des Jahres, was die Nachfrage nach Wohneigentum weiter befeuern dürfte. Geopolitische Spannungen: In Anbetracht anhaltender internationaler Unsicherheiten wie Handelskonflikten und politischen Spannungen wird Wohneigentum verstärkt als krisenfeste und wertbeständige Investition wahrgenommen. Dies steigert die Nachfrage zusätzlich. Beide Faktoren wirken sich positiv auf die Verkäufersituation aus und führen dazu, dass Preissteigerungen vielerorts unumgänglich sind. Regionale Unterschiede werden deutlicher Ein Blick auf die regionalen Entwicklungen zeigt erhebliche Unterschiede: Zentralschweiz: Besonders kräftig kletterten die Preise für Einfamilienhäuser um 5,2 Prozent. Auch Eigentumswohnungen verteuerten sich hier merklich um 2,0 Prozent. Ostschweiz und Zürich: Beide Regionen verzeichneten bei Einfamilienhäusern Preiszunahmen von 2,2 Prozent. Eigentumswohnungen in der Ostschweiz hingegen wurden um 2,2 Prozent günstiger. Nordwestschweiz: Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser legten um 1,5 Prozent zu. Tessin: Eine Ausnahme bildet das Tessin, wo die Preise für Einfamilienhäuser um 1,3 Prozent sanken – ein Signal einer allfälligen lokalen Marktentspannung. In der Genferseeregion verteuerten sich Eigentumswohnungen ebenfalls spürbar (+1,6 Prozent). Entwicklungen im ersten Quartal 2025 Auch Raiffeisen Schweiz bestätigt die beschleunigte Preisentwicklung im ersten Quartal 2025. Laut deren Analyse stiegen die Preise für Einfamilienhäuser im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent. Für Stockwerkeigentum betrug die Teuerung 0,7 Prozent. Der Vergleich zum Vorjahr fällt noch markanter aus: Einfamilienhäuser verteuerten sich um 5,0 Prozent, Eigentumswohnungen um 3,5 Prozent. Damit hat sich die Preisdynamik zum Jahresbeginn spürbar verstärkt. Die Experten um Chefökonom Fredy Hasenmaile sehen insbesondere die anhaltend tiefen Finanzierungskosten als Hauptgrund für diese Entwicklung. Gute Aussichten auf anhaltende Dynamik Die Prognosen deuten darauf hin, dass sich der Aufwärtstrend im Laufe des Jahres fortsetzen könnte. Dank günstiger Hypothekarzinsen und stabiler Nachfrage dürfte Wohneigentum in der Schweiz seine Attraktivität als langfristige Wertanlage weiter festigen – allen globalen Unsicherheiten zum Trotz. Besonders in touristisch geprägten Gemeinden sind deutliche Preiszuwächse zu beobachten. Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen hier um 4,4 Prozent, jene für Stockwerkeigentum um 3,9 Prozent. Auch regional zeigt sich eine Verstärkung: In der Südschweiz (+8,4 Prozent) und Ostschweiz (+8,0 Prozent) mussten Käufer im Jahresvergleich deutlich tiefer in die Tasche greifen. Fazit: Eigenheim bleibt begehrt Wohneigentum erweist sich in der aktuellen wirtschaftlichen Lage einmal mehr als attraktives Investment. Günstigere Finanzierungsmöglichkeiten und die Suche nach sicheren Anlagen treiben die Nachfrage an. Regionale Unterschiede bieten Chancen sowohl für Kaufinteressenten als auch für Eigentümer, die einen Verkauf in Erwägung ziehen. Ein speditives Handeln sowie eine fundierte Marktkenntnis sind in diesem dynamischen Umfeld wichtiger denn je.

Schweizer Immobilienpreise ziehen wieder an – Markt mit neuen Impulsen

Schweizer Immobilienpreise ziehen wieder an – Markt mit neuen Impulsen

Nach Monaten der Stagnation steigen die Preise für Wohneigentum in der Schweiz wieder leicht an. Im ersten Quartal 2025 verzeichnen sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen ein Plus – allerdings in moderatem Tempo. Der Immobilienmarkt bleibt stabil, zeigt aber klare Unterschiede zwischen Segmenten. Wohneigentum verteuert sich – wenn auch leicht Einfamilienhäuser legten im ersten Quartal 2025 im Durchschnitt um 0,5 % zu, Eigentumswohnungen um 0,6 %. Im Jahresvergleich ergibt sich damit ein Preisplus von 2,7 %. Hauptgründe sind: das weiterhin tiefe Zinsniveau, eine anhaltend hohe Nachfrage, und das gestiegene Bedürfnis nach sicheren Sachwerten in unsicheren Zeiten. Nachfrage konstant – mit regionalen Unterschieden Während die Nachfrage in gut erschlossenen und städtischen Regionen weiterhin hoch ist, zeigen sich Unterschiede im ländlichen Raum. Hier bleibt Verhandlungsspielraum bestehen, besonders bei sanierungsbedürftigen Objekten. Gut angebundene Gemeinden ausserhalb der Grossstädte werden zunehmend interessanter. Renditeobjekte unter Druck Der Markt für Mehrfamilienhäuser ist zurückhaltender. Im ersten Quartal 2025 sanken die Preise leicht um 0,2 %. Zwar ergibt sich auf Jahresbasis noch ein minimales Plus von 1 %, doch die Dynamik nimmt ab. Gründe sind: strengere Kreditvergaben, höhere Eigenmittelanforderungen, und die Verkleinerung oder Streichung geplanter Projekte. Zinsentwicklung bleibt Unsicherheitsfaktor Obwohl viele Zentralbanken zuletzt Zinssenkungen vorgenommen haben, ist unklar, wie sich Inflation und Konjunktur weiterentwickeln. Investoren müssen flexibel bleiben und ihre Finanzierungsstrategien regelmässig überprüfen. Fazit: Stabilität für Eigentümer, Unsicherheit bei Investoren Für Eigenheimbesitzer bleibt Wohneigentum attraktiv – als sichere, wertbeständige Anlage. Wer kaufen oder verkaufen möchte, sollte die Entwicklungen am Markt aufmerksam beobachten und die Finanzierung gut durchplanen. Denn auch 2025 gilt: Immobilien bleiben gefragt – vor allem, wenn Lage, Zustand und Finanzierung stimmen.

Nutzung der Pensionskasse für den Hauskauf: Was Eigentümer wissen müssen

Nutzung der Pensionskasse für den Hauskauf Was Eigentümer wissen müssen

Der Erwerb von Wohneigentum ist für viele ein bedeutendes Ziel. In der Schweiz können Mittel aus der Pensionskasse für den Kauf eines Eigenheims eingesetzt werden. Dabei gibt es zwei Hauptoptionen: den Vorbezug und die Verpfändung des Pensionskassenguthabens. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die sorgfältig geprüft werden sollten. Vorbezug der Pensionskasse Definition und Zweck Beim Vorbezug wird ein Teil des Pensionskassenguthabens vorzeitig bezogen und als Eigenkapital für den Immobilienkauf genutzt. Diese Möglichkeit erleichtert oft den Erwerb einer Immobilie, da sie den geforderten Eigenkapitalanteil erhöht. Vorteile Mehr Eigenkapital: Durch den Vorbezug kann die Hypothek reduziert werden, was die monatliche Zinsbelastung senkt. Bessere Finanzierungskonditionen: Höheres Eigenkapital kann die Kreditkonditionen verbessern und den Hypothekarzins reduzieren. Nachteile Reduktion der Altersvorsorge: Das vorzeitig bezogene Kapital fehlt später in der Pensionskasse, was die Altersrente verringern kann. Steuerliche Belastung: Der vorbezogene Betrag wird als Kapitalleistung besteuert. Die Höhe der Steuer variiert je nach Kanton. Verminderter Versicherungsschutz: Durch den Vorbezug kann der Schutz bei Invalidität oder im Todesfall sinken. Bedingungen und Einschränkungen Mindestbetrag: Der Vorbezug muss mindestens CHF 20’000 betragen. Häufigkeit: Ein Vorbezug ist nur alle fünf Jahre möglich. Altersgrenze: Bis 50 kann das gesamte Guthaben bezogen werden. Danach ist der Betrag begrenzt. Verwendungszweck: Der Vorbezug darf ausschliesslich für selbstbewohntes Wohneigentum, wertvermehrende Investitionen oder zur Rückzahlung von Hypotheken verwendet werden. Verpfändung der Pensionskasse Definition und Zweck Bei der Verpfändung bleibt das Pensionskassenguthaben unangetastet, wird aber als Sicherheit für eine höhere Hypothek genutzt. Vorteile Erhalt der Altersvorsorge: Da kein Kapital entnommen wird, bleiben die Altersleistungen sowie der Versicherungsschutz vollständig erhalten. Keine Steuerbelastung: Da kein Kapitalfluss stattfindet, entfällt die Kapitalbezugssteuer. Nachteile Höhere Schuldenlast: Eine höhere Hypothek bedeutet höhere Zins- und Amortisationskosten. Strenge Kreditprüfung: Banken prüfen die Tragbarkeit der erhöhten Hypothek genau, was die Finanzierung erschweren kann. Bedingungen und Einschränkungen Verwendungszweck: Die Verpfändung darf ausschliesslich für selbstbewohntes Wohneigentum genutzt werden. Bankrichtlinien: Nicht alle Banken akzeptieren eine Verpfändung als Sicherheit. Steuerliche Aspekte Beim Vorbezug wird der bezogene Betrag als Kapitalleistung versteuert. Die Steuerlast ist kantonal unterschiedlich. Bei der Verpfändung fällt keine direkte Steuer an, da kein Kapital ausbezahlt wird. Rückzahlung des Vorbezugs Ein Vorbezug kann freiwillig zurückgezahlt werden, um die Rentenlücke zu schliessen. Die Rückzahlung ist bis drei Jahre vor der Pensionierung möglich und muss mindestens CHF 10’000 betragen. Wird die Immobilie verkauft oder nicht mehr selbst genutzt, ist eine Rückzahlung Pflicht. Fazit Die Nutzung der Pensionskasse für den Hauskauf bietet Chancen, birgt aber auch Risiken. Ein Vorbezug reduziert die Altersrente und führt zu einer sofortigen Steuerbelastung, während eine Verpfändung die Hypothekarbelastung erhöht. Eine sorgfältige Planung und eine Beratung durch Fachpersonen sind unerlässlich, um die optimale Finanzierungsstrategie für das Eigenheim zu finden.

Freiheit auf dem Balkon? Dies ist gestattet – und das nicht.

Freiheit auf dem Balkon? Dies ist gestattet - und das nicht

Ein Balkon bietet ein kleines Stück Freiheit im Alltag. Ob zur Erholung, zum Gärtnern oder für gesellige Abende – die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig. Dennoch gilt es, einige Regeln zu beachten, um ein harmonisches Zusammenleben zu gewährleisten. Hier sind zwölf wichtige Punkte, die Sie als Wohnungseigentümer oder Mieter berücksichtigen sollten. Blumenkisten: Ein bunter Blickfang Erlaubt, aber mit Einschränkungen Blumenkisten verschönern jeden Balkon. Sie dürfen diese an der Innenseite des Balkongeländers anbringen, ohne dass jemand dies verbieten kann. Aussen angebrachte Blumenkisten sind hingegen nur erlaubt, wenn dies die Hausordnung oder das Reglement nicht ausdrücklich untersagt. Aufenthalt im Freien: Geniessen mit Rücksicht Beobachten ja, belästigen nein Es steht Ihnen frei, die Umgebung von Ihrem Balkon aus zu betrachten. Achten Sie jedoch darauf, Ihre Nachbarn nicht zu belästigen. Ein freundliches Grüssen fördert ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis, aber das ständige Beobachten kann als störend empfunden werden. Rauchen auf dem Balkon: Rücksicht nehmen Möglich, aber massvoll Rauchen auf dem Balkon ist erlaubt, solange es in einem vernünftigen Rahmen bleibt. Bei übermässigen Rauchbelästigungen sollten Sie das Gespräch mit Ihren Nachbarn suchen und gegebenenfalls eine Lösung finden, um den Hausfrieden zu bewahren. Grillieren: Genuss mit Grenzen Holzkohle oder Gasgrill? Grillieren auf dem Balkon ist grundsätzlich erlaubt, kann jedoch durch die Hausordnung eingeschränkt sein. Oftmals ist die Nutzung von Holzkohlegrills untersagt, da der Rauch störend sein kann. Ein Gas- oder Elektrogrill ist in solchen Fällen eine gute Alternative. Balkon als Abstellkammer: Ordnung muss sein Keine Rumpelkammer Der Balkon darf nicht als Abstellraum für ausrangierte Gegenstände genutzt werden. Ein unordentlicher Balkon beeinträchtigt das Gesamtbild des Hauses und kann den Vermieter stören. Suchen Sie daher nach alternativen Lagermöglichkeiten. Wäsche aufhängen: Erlaubt mit Einschränkungen Mobile Wäscheständer bevorzugt Das Trocknen von Wäsche auf dem Balkon ist grundsätzlich erlaubt, auch wenn es der Mietvertrag oder die Hausordnung untersagt. Fixe Wäscheleinen sind jedoch nicht gestattet. Nutzen Sie mobile Wäscheständer, die auch bei starkem Wind sicher stehen. Zusammenleben auf dem Balkon – ein Miteinander Ein Balkon kann eine Oase der Ruhe und Entspannung sein, solange man die Rechte und Pflichten beachtet. Mit Rücksichtnahme und Kommunikation können Konflikte vermieden und ein friedliches Zusammenleben gefördert werden. Nutzen Sie Ihren Balkon verantwortungsbewusst und geniessen Sie die Freiheit, die er Ihnen bietet.

So schöpfen Sie das Ausbaupotenzial Ihrer Liegenschaft voll aus

So schöpfen Sie das Ausbaupotenzial Ihrer Liegenschaft voll aus

Viele Schweizer Immobilien besitzen ungenutztes Potenzial, das durch clevere bauliche Erweiterungen und energetische Sanierungen ausgeschöpft werden kann. Solche Massnahmen erhöhen nicht nur den Marktwert, sondern verbessern auch die Wohnqualität und Energieeffizienz. Wir zeigen, wie Eigentümer das Ausbaupotenzial ihrer Liegenschaft analysieren und realisieren können. Zonenplan und Bauordnung prüfen Für den Start jedes Ausbauprojekts ist ein Blick in den Zonenplan der Gemeinde entscheidend. Dieser zeigt, in welcher Bauzone sich die Liegenschaft befindet und welche baulichen Möglichkeiten zulässig sind. Bauordnungen geben klare Informationen zur maximalen Anzahl Stockwerke, zur Bauhöhe und zu den einzuhaltenden Abständen. Solche Angaben beeinflussen direkt das Ausbaumass und die Machbarkeit eines Projekts. Die Ausnutzungsziffer verstehen Die Ausnutzungsziffer legt fest, wie viel bebaubare Geschossfläche auf einem Grundstück möglich ist. Durch eine Multiplikation der Grundstücksfläche mit der Ausnutzungsziffer lässt sich einfach prüfen, ob bauliche Erweiterungen möglich sind. Ein Rechenbeispiel: Bei einem Grundstück von 1000 m² und einer Ausnutzungsziffer von 0,5 darf die anrechenbare Geschossfläche maximal 500 m² betragen. Diese Berechnung bildet die Grundlage, um das Potenzial für einen Umbau realistisch einzuschätzen. Nachbarschaft als Vorbild Ein Blick auf ähnliche Liegenschaften in der Nachbarschaft zeigt oft, welche Erweiterungen umsetzbar sind. Erfolgreich realisierte Dachausbauten, zusätzliche Stockwerke oder Balkonanbauten geben wertvolle Hinweise auf das Potenzial der eigenen Immobilie. Grundbuchauszug und Baubehörden-Check Ein aktueller Grundbuchauszug ist notwendig, um allfällige Einschränkungen wie Dienstbarkeiten oder Näherbaurechte zu erkennen. Zudem kann das örtliche Bauamt eine erste, unverbindliche Einschätzung zu möglichen Bauvorhaben geben. Diese Beratung verschafft Klarheit, ob spezielle Regelungen wie Denkmalschutz oder bestimmte Abstandsauflagen berücksichtigt werden müssen. Machbarkeitsstudie als Entscheidungsgrundlage Eine Machbarkeitsstudie durch ein Architekturbüro analysiert, welche Umbaumassnahmen technisch und rechtlich machbar sind. Sie berücksichtigt unter anderem die Ausnutzungsziffer, Bauvorschriften und notwendige Genehmigungen. Eine solche Studie deckt frühzeitig Herausforderungen auf, wie etwa statische Anforderungen oder mögliche Einsprachen aus der Nachbarschaft. So vermeiden Eigentümer spätere Verzögerungen und zusätzliche Kosten. Für eine verbindliche Bauprüfung ist in der Regel eine offizielle Baueingabe notwendig. Fördermittel und energetische Sanierung nutzen Wer bei einem Ausbau gleichzeitig eine energetische Sanierung plant, kann auf Fördergelder zählen. Das Gebäudeprogramm des Bundes sowie kantonale Förderprogramme unterstützen Vorhaben, die die Energieeffizienz steigern. Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) bietet Orientierung, da er als Grundlage für die Förderung dient und die Effizienz eines Projekts bewertet. Dies hilft Eigentümern bei der langfristigen Planung und Kostenschätzung. Kosten-Nutzen-Analyse und Finanzierung Wirtschaftlichkeit bewerten Vor jeder grösseren Investition empfiehlt sich eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse durch eine Fachperson. Diese Analyse zeigt, in welchem Mass die baulichen Massnahmen den Wert der Liegenschaft steigern und wann sich die Investition amortisiert. Besonders wertvoll ist eine solche Analyse, um versteckte Kosten wie zusätzliche Erschliessungskosten oder notwendige Instandhaltungen einzuschätzen. Beratung durch Kreditgeber Hypothekarbanken fördern Projekte, die den Wert der Liegenschaft nachhaltig steigern. Viele bieten spezielle Hypothekarmodelle für energieeffiziente Sanierungen an. Eine frühzeitige Beratung ermöglicht die Wahl des optimalen Finanzierungspakets und steigert die Chance auf attraktive Konditionen. Marktanforderungen im Auge behalten Jeder Ausbau sollte nicht nur baulich machbar, sondern auch marktorientiert sein. Besonders in urbanen Regionen sind kleinere, energieeffiziente Wohnungen gefragt. Marktanalysen durch Immobilienexperten liefern eine solide Entscheidungsgrundlage, damit das Projekt den Bedürfnissen des regionalen Wohnungsmarktes entspricht. So können Eigentümer sicherstellen, dass sie ihre Investition rentabel nutzen. Steuerliche Auswirkungen beachten Wertvermehrende Umbaumassnahmen beeinflussen die Steuerlast. Beispielsweise führt der Ausbau eines Estrichs in einen beheizbaren Wohnraum zu einer Erhöhung des Eigenmietwerts und gegebenenfalls des Verkehrswerts. Der Vorteil: Werterhaltende Kosten lassen sich steuerlich absetzen, und wertvermehrende Investitionen sind beim späteren Verkauf abziehbar. Eine frühzeitige Absprache mit Steuerberatern lohnt sich, um die genauen kantonalen Regelungen optimal zu nutzen. Wertsteigerung und Komfortgewinn Ein Um- oder Ausbau bringt viele Vorteile, von der Wertsteigerung der Liegenschaft bis hin zu zusätzlichem Wohnkomfort. Entscheidend ist eine sorgfältige Planung und frühzeitige Abklärung aller rechtlichen, finanziellen und baulichen Anforderungen. Eine fundierte Beratung und die Wahl erfahrener Baufachleute sorgen dafür, dass das Projekt reibungslos umgesetzt wird und sich langfristig auszahlt.

Das sind die Kosten bei Kauf und Besitz von Liegenschaften

Das sind die Kosten bei Kauf und Besitz von Liegenschaften

Der Traum vom Eigenheim ist für viele ein bedeutendes Ziel. Doch wer eine Liegenschaft in der Schweiz erwerben möchte, sollte sich nicht nur auf den Kaufpreis konzentrieren. Diverse zusätzliche Kosten, von Steuern bis hin zu Renovationen, können die finanziellen Verpflichtungen erheblich erweitern. Eine klare Übersicht und vorausschauende Planung sind unerlässlich, um langfristig Freude am Eigentum zu haben. Einstiegskosten: Notariatsgebühren, Grundbuch und Handänderungssteuer Bereits beim Erwerb einer Liegenschaft fallen unvermeidliche Kosten an. Dazu zählen Notariatsgebühren, die Eintragung ins Grundbuch sowie allfällige Handänderungssteuern. Die Gebühren variieren je nach Kanton erheblich: Während die Notariats- und Grundbuchgebühren zusammen zwischen 0,1 und 1 % des Kaufpreises betragen, liegt die Handänderungssteuer in Kantonen, die sie erheben, zwischen 1 und 3,3 %. Diese Steuer wird ausschliesslich von den Käufern getragen. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kosten für den Schuldbrief. Dieses Dokument, das die Hypothek im Grundbuch absichert, verursacht zusätzliche Gebühren von 0,1 bis 0,3 % des Kaufpreises. Wer die Kostenteilung von Beginn an mit dem Verkäufer klärt, vermeidet Missverständnisse und kann die finanziellen Verpflichtungen besser einplanen. Laufende Kosten: Instandhaltung und Gebäudeversicherung Eine Liegenschaft zu besitzen, bedeutet ständige Pflege und Instandhaltung. Experten empfehlen, jährlich etwa 1 bis 2 % des Immobilienwerts für Renovationen und Sanierungen zurückzulegen. Dazu zählen nicht nur kleinere Reparaturen, sondern auch grössere Investitionen wie Dachsanierungen oder der Austausch von Heizsystemen. In fast allen Kantonen ist zudem eine Gebäudeversicherung verpflichtend. Sie deckt Schäden durch Feuer und Naturereignisse ab. Die Prämien hängen vom Wert und Standort der Liegenschaft ab und belaufen sich in der Regel auf mehrere Hundert Franken pro Jahr. Steuerliche Belastungen: Eigenmietwert und Grundstückgewinnsteuer Der Eigenmietwert ist ein zentraler Faktor bei der Besteuerung von Wohneigentum in der Schweiz. Dieser fiktive Betrag, der den möglichen Mietertrag einer Liegenschaft darstellt, wird als Einkommen versteuert. Abzüge, etwa für Hypothekarzinsen, können die Belastung reduzieren, reichen jedoch selten aus, um sie vollständig auszugleichen. Beim Verkauf einer Liegenschaft kommt die Grundstückgewinnsteuer ins Spiel. Diese Steuer, die bis zu 40 % des erzielten Gewinns betragen kann, variiert je nach Kanton und der Haltedauer des Objekts. Eine sorgfältige Finanzplanung sollte diese potenziellen Belastungen berücksichtigen. Langfristige Investitionen: Renovationen und energetische Sanierungen Im Laufe der Jahre entstehen zusätzliche Kosten, um den Wert einer Liegenschaft zu erhalten. Grössere Renovationen wie die Erneuerung der Fassade oder die Modernisierung von Küchen und Bädern sind oft unumgänglich. Hinzu kommen energetische Sanierungen, die in Zeiten steigender Energiepreise und verschärfter Bauvorschriften immer wichtiger werden. Verbesserungen wie neue Wärmedämmungen oder der Ersatz von Heizsystemen können langfristig Energiekosten senken und den Wohnkomfort steigern. Zudem gibt es Förderprogramme und steuerliche Vorteile für solche Massnahmen. Wer sich frühzeitig informiert, kann von diesen profitieren und die finanzielle Belastung reduzieren. Gemeinschaftskosten im Stockwerkeigentum Im Stockwerkeigentum fallen neben den individuellen Kosten auch gemeinschaftliche Verpflichtungen an. Dazu zählen Beiträge zur Instandhaltung von Gemeinschaftsbereichen, Gartenpflege, Reinigung oder Rücklagen für grössere Renovationen. Je nach Liegenschaft und Verwaltung können diese Kosten stark variieren und sollten in die Budgetplanung integriert werden. Neubau und Umbau: Zusatzkosten richtig kalkulieren Wer plant, ein Haus zu bauen oder umfassend zu renovieren, sollte neben den offensichtlichen Baukosten auch die Zusatzkosten nicht unterschätzen. Architektenhonorare, Versicherungen, Gebühren für Anschlüsse von Strom, Wasser und Internet sowie unvorhergesehene Ereignisse wie Planänderungen können das Budget erheblich belasten. Ein finanzieller Puffer ist essenziell, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Fazit: Finanzielle Planung für sorgenfreies Eigentum Der Besitz einer Liegenschaft bringt viele Vorteile, erfordert aber auch eine sorgfältige finanzielle Planung. Neben den offensichtlichen Kosten wie dem Kaufpreis sollten zukünftige Eigentümer alle zusätzlichen Verpflichtungen berücksichtigen. Dazu gehören nicht nur die laufenden Instandhaltungskosten, sondern auch Steuern, Versicherungen und langfristige Investitionen. Mit einer realistischen Einschätzung und der Bildung von Rücklagen können finanzielle Engpässe vermieden und der Traum vom Eigenheim langfristig gesichert werden. Ein erfahrener Immobilienmakler hilft dabei, diese Kostenfaktoren frühzeitig zu erkennen und bei der Planung zu berücksichtigen.

Die Schweiz: Ein “Paradies” für Immobilieneigentümer

Die Schweiz: Ein “Paradies” für Immobilieneigentümer

In den letzten Jahren hat die Schweiz zunehmend an Attraktivität als Immobilienmarkt gewonnen. Die stabile Wirtschaft, die hohe Lebensqualität und die atemberaubende Natur machen die Schweiz zu einem begehrten Ziel für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Schweizer Immobilienmarkt und zeigen, warum die Schweiz als “Insel der Glückseligen” für Immobilieninvestitionen gilt. Stabiler Immobilienmarkt trotz globaler Unsicherheiten Während die Weltwirtschaft mit Unsicherheiten und Schwankungen konfrontiert ist, bleibt der Schweizer Immobilienmarkt vergleichsweise stabil. Dies ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die solide Wirtschaftslage, eine ausgezeichnete Infrastruktur und ein gut funktionierendes Bildungssystem. Die Schweiz hat es geschafft, sich inmitten der globalen Herausforderungen als verlässlicher Immobilienmarkt zu etablieren. Hypothekarzinsen auf historischem Tiefstand Eine der jüngsten Entwicklungen, die den Schweizer Immobilienmarkt noch attraktiver macht, sind die historisch niedrigen Hypothekarzinsen. Seit Mitte 2023 befinden sich die Zinsen für Festhypotheken im Sinkflug. Laut dem Hypotheken-Index von moneyland.ch notieren zehnjährige Festhypotheken aktuell bei 2.31 Prozent – so tief wie seit Mai 2022 nicht mehr. Dieser markante Rückgang der Hypothekarzinsen innerhalb von knapp sechs Monaten hat dazu geführt, dass Festhypotheken nun sogar günstiger sind als Saron-Hypotheken. Warum ist das wichtig? Niedrige Hypothekarzinsen bedeuten, dass es günstiger ist, Immobilien zu finanzieren. Sowohl für bestehende Immobilieneigentümer als auch für Kaufinteressenten eröffnen sich dadurch neue Chancen. Eine günstige Finanzierung ermöglicht es, in den Schweizer Immobilienmarkt zu investieren oder bestehende Immobilien zu refinanzieren. Ausblick und Überlegungen für Kaufinteressenten Die Zukunft des Schweizer Immobilienmarktes sieht vielversprechend aus, aber es gibt auch Unsicherheiten. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat angekündigt, vorerst die Leitzinsen unverändert zu lassen und möglicherweise erst Mitte 2024 Zinssenkungen in Erwägung zu ziehen. Dies hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, einschliesslich der konjunkturellen Entwicklung und der Inflation. Für Kaufinteressenten bedeutet dies, dass es wichtig ist, den Markt aufmerksam zu beobachten und frühzeitig Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen. Derzeit bieten die niedrigen Hypothekarzinsen eine günstige Gelegenheit, den Traum von der eigenen Immobilie in der Schweiz zu verwirklichen. Fazit: Die Schweiz als “Immobilienparadies” Insgesamt präsentiert sich die Schweiz als “Insel der Glückseligen” für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten. Der stabile Immobilienmarkt, die niedrigen Hypothekarzinsen und die wirtschaftliche Stärke des Landes machen die Schweiz zu einem attraktiven Ziel für Investitionen in Immobilien.


Warning: Attempt to read property "post_status" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2309

Warning: Attempt to read property "post_status" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2313

Warning: Attempt to read property "post_status" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2319

Warning: Attempt to read property "post_status" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2323

Warning: Attempt to read property "ID" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2327

Warning: Attempt to read property "post_status" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2331

Warning: Attempt to read property "ID" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2336

Warning: Attempt to read property "ID" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2340

Warning: Attempt to read property "ID" on null in /home/clients/81268fb503e209c6d36f1d12ee77fc29/sites/staging.marlin-immo.ch/wp-admin/includes/template.php on line 2345